Verspätete Entscheidung der gesetzlichen Kranken Krankenkasse über Leistungsantrag führt zur Kostenübernahmepflicht

Das Sozialgericht (SG) Düsseldorf hat mit Urteil vom 03.12.2015 (Az.: S 27 KR 371/15) eine gesetzliche Krankenkasse verurteilt, einer Versicherten eine ambulante Liposuktion (Fettabsaugung) an den oberen und unteren Extremitäten als Sachleistung zu erbringen, weil die Ablehnung der Kostenübernahme durch die Krankenkasse deutlich zu spät erfolgte, d.h. nicht innerhalb von drei Wochen nach Eingang des Leistungsantrages.